|
Am 16.01.2004 war es soweit. Die
Slotgemeinde um das Top Speed Rennbahncenter von Lothar Greil
versammelte sich mit 9 Teilnehmern zum ersten Classic Nascar
1:24 Rennen. Bis zur letzten Minute vor der technischen Abnahme
wurde am Fahrverhalten der ungewohnt langen Karossen getüfftelt.
|
| Die technische Abnahme
erfolgte für alle Teilnehmer erfolgreich, galt es doch in
diesem ersten Rennen das bewusst offen gehaltene Reglement in
die Praxis umzusetzen. Bereits im Training stellte sich heraus,
dass der Dodge Charger gegenüber den Ford Mercury Bausatz,
beide von Polar Lights, einige Vorteile hatte. |
| Anbei ein paar Impressionen
der teilweise individuell lackierten, optisch durch die Bank gelungenen
alten Nascarboliden. |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
| Die zwei Renngruppen
wurden per Zufall zusammengestellt und jeder Teilnehmer hatte
auf seine Art und Weise eine Menge Spass an diesem Abend. Hans
kämpfte mit Problemen an seinem Regler und schaffte es doch
glatt seinen Mercury am Ende der Start/Zielgeraden über die
Bande zu schmeissen. Mit Verblüffung stellten man fest, dass
trotz des spektakulären Abfluges nichts zu Bruch ging, was
zweifelsohne für die Stabilität der Bausätze spricht. |
| |
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
| Michi Wilke setzte sich
in der ersten Gruppe mit seinem orangen Dodge ( Nr. 17 ) deutlich
gegenüber alle anderen in seiner Gruppe durch, nicht zuletzt
weil Walter Hollenburger mit Kontaktschwierigkeiten immer wieder
sein Rennen unterbrechen musste. Im zweiten Rennen kam der zweite
Dodge - STP 43 im Starterfeld von Stefan Schnurr zum Einsatz,
der allein durch seine Farbgebung bereits alle Blicke auf sich
zog. Stefan fuhr ein souveränes fast schon einsames Rennen
an der Spitze des Feldes und wurde klarer Erster an diesem Rennabend
mit ganzen acht Runden Vorsprung vor dem Zweiten, Michal Wilke.
Der Rest in dieser 2. Startgruppe kämpfte sich mit den schaukelnden
Kisten mehr schlecht als recht durch den Slot. Lothar fand alles
nur noch zum Lachen, nachdem er sich einige Sekunden lang auf
das verkehrte Auto konzentrierte, sich schon über dessen
komisches Fahrverhalten wunderte und überrascht den Einschlag
des eigenen Fahrzeuges bemerkte. |
| |
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
| Im Anschluss an diesem
ersten Classic Nascar Event setzte man sich zusammen, diskutierte
über den Rennverlauf und die Übermacht des Dodge´s
von Stefan. Für das nächste Rennen wird es voraussichtlich
eine Reglementsänderung geben was die Breite der Hinterachse
betreffen wird, um gleiche Voraussetzungen für beide Grundmodelle
zu schaffen. |
| |
|
|
| Mein perönliches
Fazit: |
| Dieses erste Classic
Nascar Rennen hat mich in vieler Weise absolut begeistert. Das
Fahrverhalten der Autos ist ungewohnt und schwierig, man bekommt
sein fahrerisches Potential aufgezeigt und man hat die Möglichkeit
an sich und dem Fahrzeug viel zu arbeiten. |
| Es hat mir unglaublich
Spass gemacht dieses Fahrzeug aufzubauen. Jetzt gilt es die Kiste
richtig ans Laufen zu bringen. |
| Die Fahrzeuge in all
Ihren Lackiervarianten gehören für mich zu den Schönsten,
die ich bisher im Slotracing gesehen habe und allein die Optik
dieser alten Nascar´s mit ihren Chrom Stoßstangen
ist unschlagbar. Ich denke allein aus diesem Grund werden noch
viele Teilnehmer zu dieser Rennserie dazustossen. |
| |
| Franz Ofner |