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Events :: 12h Nascar - Le Anz

12h Nascar - Le Anz - Top Speed Rennbahncenter -

SRC P3 Team drivers dominating 12h of Le Anz ........
 
So oder so ähnlich könnten die Titelzeilen einer amerikanischen Tageszeitung lauten, wenn Nascar Slotracing die gleiche Bedeutung hätte wie die großen Vorbilder aus Übersee .....
 

In der Nacht vom 06.12.2003 auf 07.12.2003 startete das 12h Nascar Rennen beim Top Speed Rennbahncenter in Anzing. Innerhalb kürzester Zeit hatten sich vier Teams für dieses Event gefunden, gefahren wurde nach dem Reglement der erfolgreichen DSNM Rennserie unseres Clubs. Nicht weniger als 9 Fahrer von insgesamt 15 Teilnehmern sind Mitglieder des SRC Pöring P3.

Teamchef Michi Wilke vom Team Wilke war bereits kurz nach der Bekanntgabe des Events eifrig bemüht die besten Fahrer der DSNM für sein Team zu verpflichten. So wurden in rekordverdächtiger Zeit die Fahrer Uwe Frühbauer, Peter Wagner und Hans Gessler als Fahrer für diesen Event benannt. Peter musste leider kurzfristig krankheitsbedingt absagen, aber mit dem überraschenden Auftauchen von Michi Jung im Team Wilke war spätestens jetzt allen Klar, hier hat sich ein ganz starkes Team gefunden.

Team Let´s Fetz um Walter Hollenburger war ebenfalls sehr stark besetzt mit dem Lokalmatador Lothar Greil und dem erfahrenen Langstreckenspezialist Stephan Schnurr.

Team Wolfi Racing um Teamchef Wolfgang Lehmer mit den weiteren Fahrern Karl Daamen, Waldo Ziegler und Andi Schwertfirm war sicherlich am schwersten einzuschätzen, da hier das Team mit der wenigsten Nascar Erfahrung an den Start gegangen war.

Team SRC P3 um Teamchef Roland Amerell konnte mit den Topfahrern der DSNM Gregor Beck und Bernd Sanftl aufwarten. Franz Ofner ergänzte als vierter Fahrer das Team.

   

Um 20:45 war es soweit, wahrscheinlich zum letzten Mal in diesem Jahr hies es für alle Beteiligten :

Gentlemen start your engines !

   

Die Höhen und Tiefen eines 12h Rennen sind nur schwer in Worte zu fassen, deshalb erspare ich mir die Ausführlichkeit an dieser Stelle und versuche in ein paar wenigen Sätzen das Geschehene aus meiner Sicht aufzuarbeiten.

Gleich in den ersten Runden nach dem Start konnte man die Performance der einzelnen Teams ganz gut erkennen. Team Wilke und Team Let´s Fetz nahmen den beiden anderen Teams pro Runde etwa 3-5 Zehntel ab. Bereits hier wurde deutlich, dass diese beiden Manschaften auf und davon ziehen werden. Aber gerade ein Langstreckenrennen lebt nicht zuletzt von der Spannung, dass technische Probleme den Ausgang eines Rennens maßgeblich mitbestimmen können. Diese unangenehme Erfahrung machte bereits das Team Wolfi Racing nach wenigen Minuten. Der verwendete Motor war zu schwach und musste gegen einen Ersatzmotor gewechselt werden. So lag man bereits nach dem ersten Turn einige Runden zurück.

Team Let´s Fetz konnte nach und nach einen Vorsprung vor Team Wilke herausfahren und am Anfang des 5. Turns führte man gegenüber Team Wilke mit komfortablen 50 Runden...

   
Nach ca. 8 Stunden kam die große Wende im bis dahin gleichbleibendem Rennverlauf. Michi Jung gelang es unter höchster Anstrengung ( inkl. mehreren Blasen an den Fingern ) den Vorsprung von Team Let´s Fetz richtungsweisend zu verringern. Keiner der Anwesenden konnte sich so recht erklären, welche Umstände zu dieser Wende im Rennen führten. Team Wilke setzte nun zu einer regelrechten Hetzjagd auf Let´s Fetz an. Am Ende von Turn 10 war es dann soweit, Team Wilke schiebt sich nach exakt 3500 gefahrenen Runden auf Platz 1 vor Team Let´s Fetz und gibt die Führung bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand.
   
Während die einen um Platz 1 fighteten, kämpften die anderen beiden Teams um den 3. Platz. Wolfi versuchte alles um sein Team noch an den 3. Platz heranzführen, aber das Fahrzeug war nur schwer zu beherrschen und man verlor Runde um Runde, bis der Vorsprung des SRC P3 auf über 60 Runden anwuchs. Lediglich ein technischer Defekt konnte 2 Stunden vor Rennende hier noch einen Positionswechsel herbeiführen. Dieser blieb aus Sicht des Teams SRC P3 erfreulicherweise aus und man konnte den 3. Platz doch relativ ruhig einfahren.
   
Um ca. 8:30 Morgens war es dann soweit. der Rennausgang war entschieden, wie es sich an dieser Stelle gehört übernahmen die Teamchef´s das Steuer, um die Fahrzeuge über die Ziellinie zu führen.
   
Bevor es mit der Siegerehrung weiterging gab es zur Stärkung als Frühstück Weißwürste, Brezn und Weißbier.
   
   
Die Siegerehrung
   
Platz 1: Team Wilke - 4556 Runden Platz 2 : Let´s Fetz - 4517 Runden
   
Platz 3 : Team SRC P3 - 4277 Runden Platz 4: Wolfi Racing - 4189 Runden
   
Mein Dank geht an Lothar für diesen tollen Event und die gute Versorgung !
Franz Ofner
Weitere Momentaufnahmen am Rande ......
   
Die perfekte Schleiferwechselhaltung.... 1:24 oder 1:32 auf der Nase ?
Stephan topfit ! Unsere Jugend muss früh schlafen ....
..... noch so einer ! Oh Mann, was mach ich eigentlich hier bei den ganzen Verrückten ?