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Karl „The Candyman“ Daamen dominiert den zweiten Lauf der NCS 2007 bei den „SPIROS 200“ |
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| Beginnen wir doch zuerst mit ein paar Facts zum Vorbild des letzten Siegerfahrzeugs. Das erste Fahrzeug der Marke Pontiac wurde 1926 von General Motors als eine billigere Variante des Oakland Motor Car heraus-gebracht. Nicht weniger als 43 Modelle entstanden seither unter dem Zeichen des roten Dreizacks. Im Bild rechts ist ein 1956er Pontiac Star Chief zu sehen. Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis auch diese Marke ein Engagement im Rennsport anstrebte. |
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Erste Wahl für den Einsatz im Winston Cup sollte die Modellreihe „Grand Prix“ sein, die schon seit jeher durch die geteilte Kühlerniere auffiel. Im Bild links ist diese Form sehr gut an Bobby Labontes 2001er #18 „Interstate Batteries“-Pontiac zu sehen. Eben dieser Fahrer führte die Marke Pontiac im Jahr 2000 auch zum Gewinn des Winston Cups. Nur drei Jahre später zog sich Pontiac, als die bis dahin vierte Kraft im Cup, wegen mangelnder Konkurenzfähigkeit aus dem Nascar-Rennsport zurück. |
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| Karl „Candyman“ Daamen konnte schon die letzte Saison mit zwei Laufsiegen und weiteren Top Ergebnissen für sich entscheiden und die perfekte Performance beim zweiten Saisonlauf auf dem Spirodrom zeigt, dass er sich für 2007 die Verteidigung seines Titels fest vorgenommen hat. Im Interview nach dem Rennen stapelte der sympatische Fahrer sehr tief und tat seinen Sieg mit etwas Glück und einem glänzend liegenden Auto ab. Ich würde sagen, Glück war das nicht, es war einfach ein perfektes Rennen, nicht mehr und nicht weniger. |
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Bevor ich näher auf den zweiten Saisonlauf eingehe, seien an dieser Stelle noch ein paar Bilder neuer NCS-Renner gezeigt. Erster Dodge Charger im Feld, Thomas Müllers #19 „Dodge Dealers“ im „Reverse Scheme“. Daneben ist Mazfreds 2006er #29 „Hersheys“ Chevy im Bild festgehalten. Links darunter Hermann Weimanns 2003er #30 „AOL“ Chevy, der im Gegensatz zu einer früheren Version eines anderen Teilnehmers auch den so wichtigen Klarlack erhielt. Daneben ein weiterer 2006er Chevy, diesmal von Horst Rummelt, im #96 „DLP/Cars“-Design. |
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Doch jetzt zum kurzen Rückblick auf ein tolles Rennen auf dem Spirodrom, das als zweiter Lauf zur NCS-Saison 2007 gewertet wird. Leider hat an diesem Abend die Presse-abteilung des SRC Pöring ganz und gar nicht funktioniert, sie hat schlichtweg die Digicam vergessen. Trotzdem hoffe ich das Geschehen auch ohne Bilder gut wiedergeben zu können. Wer einen kleinen Überblick über das Bahnlayout gewinnen möchte, kann dies im Bericht des letzten BSCC-Rennens tun, welches ebenfalls auf dem schnellen, aber selektiven Spirodrom gefahren wurde. Zum Nascar-Rennen fanden sich siebzehn Fahrer und zwei Youngsters in den großzügigen Räumlichkeiten von HotSlot Munich ein, darunter nach längerer Pause unser Rekonvaleszent Gregor, der jetzt endlich seinen Gasfinger wieder richtig bewegen kann. Leider fehlte Peter Brand, der beim Mittwochstraining überhaupt nicht mit Strecke und Fahrzeug zurecht kam. Gastgeber Michael Föller und Karl-Heinz Daamen hatten sich bestens auf den Rennabend vorbereitet und versorgten alle Teilnehmer mit köstlichem Wurstsalat, bei den heißen Außentemperaturen genau die richtige Mahlzeit. Mit etwas Verspätung konnten wir dann die erste Startgruppe mit sieben Teilnehmern auf den Rundkurs schicken. Es standen die Youngsters Maxi und Ronja, sowie Gregor, Karl, Tante Käthe, Hermann und Uwe am Start. |
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Maxi hatte sich ja schon beim letzten Classic Nascar Rennen die Revanche für die Schlappe gegen Ronja beim NCS-Auftakt vorgenommen, konnte aber auch da nicht punkten und so wollte er hier die Jugendwertung gewinnen. Leider legte er gleich zu Beginn einen Fehlstart hin und musste die Verfolgung mit fünf Sekunden Rückstand aufnehmen. Ronja begann sehr unkonzentriert und handelte sich einen Rückstand auf Maxi ein, der zur Halbzeit dadurch noch ein breites Grinsen im Gesicht hatte. Karl und T.K. übernahmen sofort die Spitze und brannten Rundenzeiten unter acht Sekunden ins Plastik, keine Angst Spiros, die Bahn ist völlig in Takt. Karl war auf die Distanz gesehen immer etwas schneller als unsere Tante, obwohl diese so ganz nebenbei eine 7.8 aus dem Finger schüttelte. Gregor hatte nach der langen Pause noch etwas mit dem Rhythmus Probleme und kämpfte mit Hermann um die Positionen. Als siebter Mann stieg Uwe ins Geschehen ein, konnte phasenweise Zeiten um 8.2 Sekunden fahren, hatte aber durch viele Chaosphasen ebenfalls Probleme mit seinem Rhythmus und zudem an einigen Passagen noch ein Fahrzeug, das keinen Fehler verzieh. Karl zog derweil sein Rennen souverän durch und schaffte 222,43 Runden. |
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| In der zweiten Gruppe des Abends standen Franz, Tom, Pepe, Andi, Artur und Horst am Start. Die Gruppe beginnt wie die Vorherige aufgehört hatte, nämlich mit vielen Abflügen, Chaosphasen und Unfällen auf allen Streckenabschnitten. Am Besten zog sich Artur aus der Affäre, der sich durch das Getümmel ohne Feindberührung wurschteln konnte und somit die Führung an sich riss. Diese hielt allerdings nur knapp einen Turn, denn Andi kommt nach dem Anfangsgeplänkel immer besser in Fahrt und blies zur Attacke. Trotz schlechtem Reifen-material ist sein Pontiac schnell wie nie, er fährt was das Zeug hergibt und kann Artur kurz vor Ende des ersten Turns die Führung abnehmen. Franz kann die Leistung seines Fahrzeug aus dem Mittwochstraining nicht mehr abrufen, ist gut drei bis vier Zehntel langsamer, hat zudem noch zahlreiche Abflüge und beschäftigt damit im Wesentlichen seine Tochter, die am Eingang zur Überfahrt ihren Streckenpostendienst verrichtet. Horst bleibt relativ unauffällig im gesamten Rennen, kann aber mit Platz 12 ein sehr gutes Ergebnis verbuchen. Thomas und Pepe haben zu Beginn große Probleme mit der Strecke und deren Fahrzeugen, Tom kommt aber nach dem zweiten Lauf besser in Fahrt und kann am Ende zumindest noch Hans, Hermann und Greg hinter sich lassen. Pepe bleibt leider nur die rote Laterne. |
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Zur Spitzengruppe, mit MW, Maddin, Ralf, Ole, Hans und Armin. Man sollte denken, die Jungs aus der Top-Gruppe haben keine Nerven, aber falsch gedacht. Bereits wenige Meter nach dem Start sahen wir hier in München Bilder, die uns an Daytona vor einigen Jahren erinnerten, nach einem Massencrash im Kreisel liegt fast das ganze Feld neben dem Slot, das konnte nur Chaos geben. Danach kann sich Maddin an die Spitze setzen, vermutlich aber nur, da Michi auf der schlechteren weißen Spur beginnen muss. Nach dem ersten Spurwechsel kann MW den Spieß aber schnell umdrehen und übernimmt nach wenigen Runden die Spitze. Auf den Plätzen folgen Maddin und mit Respektabstand Ralf mit seinem „Hot Wheel“ auf P3. Armin und Ole fuhren ihr eigenes Rennen etwas hinter dem Führungstrio, beide sind zwar phasenweise sehr schnell unterwegs, haben aber spurabhängig auch zahlreiche Abflüge. Armin hüpft gleich mehrmals auf der Start/Ziel-Geraden aus dem Slot und bleibt so ungünstig stehen, das nur eine Chaosphase die Situation klären kann. Hans kann hier nur mit Zeiten um 9.0 Sekunden aufwarten und dadurch den Erfolg aus Rennen 1 nicht wiederholen. Er versucht zwar mit Spurwechsel die Ideal-linie auf dieser Bahn zu erfinden, kann aber dadurch auch nur eine weitere Chaosphase erzielen. MW gewinnt die Gruppe souverän. |
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Somit gehen die Plätze Eins und Zwei an die Hausherren Karl und Tante Käthe, auf Platz Drei beendet der schnellste Mann des SRC Pöring Michi Wilke das Rennen. Blech geht an Martin Arnold, dicht gefolgt von Ralf Pickert. Die Überraschung des Abends war wieder einmal Andi Lentfellner, der sein tolles Ergebnis aus der Craftsman Truck Series wiederholen konnte und das mit einem schadhaften Satz Hinterreifen. Die weiteren Platzierungen mit Zeiten, Rückständen und den aktuellen Punkteständen sind wie immer unter „NCS-Standing“ zu finden.
Und wieder geht ein toller Rennabend bei den Jungs von Hot Slot Munich zu Ende, die |
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Akteure verlassen langsam den Ort des Geschehens und werfen noch einmal einen Blick auf das sechsspurige „Spirodrom“, das leider in Kürze nicht mehr als Schauplatz spannender Rennen zur Verfügung stehen wird. Die beiden Wertungsläufe, die wir dort austragen durften, haben vielen Teilnehmern großen Spaß bereitet und ich möchte mich von dieser Stelle noch einmal bei Spiros bedanken, dass er uns dies ermöglicht hat. Das nächste NCS-Rennen findet dann wieder in Pöring statt und darauf freut sich....
Euer Mr. Nascar |
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