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Craftsman Truck Series

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Reglement 2007

Die Änderungen gegenüber dem Reglement 2006 sind farblich mit roter Schrift gekennzeichnet.

Karosserie und Interieur

Fahrzeuge:
Hartplastik-Modelle der Nascar Craftsman Truck Series im Maßstab 1:24 (Revell Monogramm) oder
1:25 (AMT) ab Bj. 95. (Ab der Saison 2007 werden Neuaufbauten nur noch im Maßstab 1/24 zugelassen)
Karosserie und Scheiben sind unverändert aus dem Bausatz zu verwenden.
Einzige zulässige Änderung an der Karosserie ist das Abschleifen des Frontspoilers auf die Höhe der Seitenschweller, was etwa 1 mm beträgt.

Design:
Ein originaler Renntrimm wird vorausgesetzt, im Zweifelsfall ist das Design durch Fotos zu belegen. Jedes Design wird nur einmal vergeben und ist bei der Meldung anzugeben.

Meldung:
Von allen gemeldeten Fahrern wird das Startgeld für drei Rennen der Saison 2006 im Voraus erhoben und ist bis spätestens eine Woche vor Saisonstart im Club oder auf unser bekanntes Clubkonto (siehe auch unter Kontakt ->) zu entrichten. Jedes zusätzliche Rennen kostet € 3,00 extra.

Interieur:
Alle Teile, die durch die Scheiben zu sehen sind (Käfig, Feuerlöscher, etc.) müssen verbaut und mit einer 3D-Fahrerfigur aus Hartplastik oder Resine komplettiert werden. Bei der Lackierung der Fahrerfigur ist kein Originaldesign erforderlich, es sollte lediglich einem Rennoutfit entsprechen. Der Überrollkäfig muss vorbildgerecht unter dem Dach der Karosserie anliegen, darf aber unten bis unter die zweite Querverstrebung gekürzt werden um den Einbau der Schöler Karosseriehalter zu ermöglichen. Als Bodenplatte unter dem Käfig können handelsübliche Polystyrolplatten verwendet werden. Das Interieur muss mit der Karosserie verklebt sein!!

Gewicht:
Die Karosserie muss inklusive der Karosseriehalter mindestens 65 Gramm wiegen und ist bei jeder technischen Abnahme unaufgefordert getrennt vom Fahrwerk vorzulegen.

Fahrwerk

Es sind unveränderte Schöler Pantera P/G 100-120 mm Radstand 1102001/1102002 1,5 mm Messing und Tigre P/G 100-120 mm Radstand 1102003/1102004 1,25 mm eloverzinktem Stahlblech vorgeschrieben. Karosseriehalter (1 paar !!!) sind frei, müssen aber aus der Schöler-Großserienproduktion stammen.
Trimmgewichte auf der Oberseite der Bodenplatte sind erlaubt, dürfen darauf frei positioniert werden, sollen
aber auf keinen Fall bei der Ansicht von unten über die äußeren Konturen des Chassis hinausragen. Das Fahrwerk muss fahrbereit mindestens 135 Gramm wiegen. Vor, während und nach dem Rennen muss die Bodenfreiheit mind. 1,5 mm betragen.

Antrieb

Motor:
Fox I (Plafit) , F 10 (Sakatsu), Fox10 (D. Jens/M. Parke/Slotvision). Die Übersetzung ist frei wählbar. Jede Veränderung (Manipulation) am Motor und der Kraftübertragung ist verboten und wird geahndet.

Achsen:
Es sind nur 3 mm Vollstahlachsen zugelassen. Unabhängig voneinander drehende Vorderräder sind verboten.
Jede Veränderung (Manipulation) an den Achsen ist verboten und wird geahndet. Als Lager sind Kugellager zu verwenden.

Felgen und Reifen:
Gleiche Dimensionen wie bei der Nascar Club Series , d. h. ungebohrte Sakatsu Stockcar-Felgen, vorne 8 mm breit, hinten 13 mm breit. Als Bereifung hinten sind ausschließlich Moosgummireifen zugelassen, vorne sind Bausatz- oder Moosgummireifen zulässig. Die Hinterreifen dürfen max. 13 mm breit sein und müssen vor Rennstart mind. 26,0 mm Durchmesser haben. Die Vorderreifen müssen ebenfalls 8 mm breit sein, die Kanten dürfen leicht abgerundet werden, so dass eine Auflagefläche von 7 mm bleibt. Eine Behandlung der Vorderräder mit Klarlack, Sekundenkleber oder anderen versiegelnden Mitteln ist verboten. Vor Rennstart ist vorne ein Mindestdurchmesser von 26,0 mm gefordert. Die Räder müssen in der Draufsicht verdeckt sein, in der Seitenansicht müssen sie in vollem Umfang zu sehen sein.

Regler

Es sind alle Regler ohne jegliche leistungssteigernde Elektronik und Regelmechanik zugelassen, also alle linearen Regler (Widerstand, Diode, Transistor - keine PWA Regler!). Im Zweifelsfall kann der Rennleiter einen Tausch verlangen. Die Kabellänge ist so zu wählen, dass alle Fahrer freien Blick auf die Strecke haben, d. h. jeder Teilnehmer muss mindestens einen Schritt vom Reglerpult zurücktreten können.

Service / Allgemeines

Während des Trainings am Rennabend darf nur das Einsatzfahrzeug in der Warteschlange zum Anstellen benutzt werden. Platzhalter sind verboten !!! Ab der Saison 2007 müssen sich die Fahrzeuge bis spätestens 20.00 Uhr im Parc Fermé zur technischen Abnahme befinden. Danach sind Wartungs- und Einstellungsarbeiten am Fahrzeug untersagt. Ob die Behandlung der Hinterreifen mit vom Veranstalter gestellter Sonnenmilch erforderlich ist, wird am jeweiligen Rennabend von der Rennleitung entschieden.

Zur Reifenpflege ist lediglich vom SRC Pöring gestellte Sonnenmilch und Klebeband erlaubt. Die Hinterreifen müssen vor dem Start mit Sonnemilch behandelt werden, die Vorgehensweise ist ja inzwischen bekannt und dürfen zwischen den Läufen mit Klebeband abgezogen werden. Magnete zur Haftverbesserung sind verboten. Die Fahrzeuge werden vor jedem Rennen durch die Kommissare abgenommen und danach im Parc Fermé abgestellt, in dem sie bis zum Ende des letzten Rennens des Abends verbleiben. Wartungsarbeiten sind in dieser Zeit nicht mehr gestattet. Vor dem ersten Gruppenlauf darf jeder Teilnehmer die Schleiferstellung kontrollieren, anschließend sind die Reifen wie oben beschrieben zu behandeln. Den Wechsel der Fahrzeuge während eines Gruppenlaufs, zwischen den Spuren, nimmt ausschließlich der Rennleiter oder von ihm Beauftragte vor. In diesen Wechselpausen sind ebenfalls keine Wartungsarbeiten erlaubt.

Rennablauf und Wertung

Qualifying:
Die Startaufstellung für das erste Hauptrennen wird durch ein einminütiges Zeittraining auf einer durch die Rennleitung festgelegten Spur ermittelt. Ab dem zweiten Rennen ist die Platzierung aus dem vorhergehenden Rennen maßgeblich. Sollte sich nach dem vorletzten Rennen eine enge Tabellensituation an der Spitze ergeben, welche eventuell im letzten Rennen entschieden werden könnte, behält sich die Rennleitung vor, die entsprechenden Spitzenfahrer eventuell in einer Gruppe zusammenzufassen.

Hauptrennen:
Die Fahrzeit pro Spur ist abhängig von der Teilnehmerzahl des jeweiligen Rennabends:
- bis 12 Teilnehmer 8 Minuten/Spur
- bis 16 Teilnehmer 7 Minuten/Spur
- bis 20 Teilnehmer 6 Minuten/Spur
- bis 24 Teilnehmer 5 Minuten/Spur

Wertung:
In die Wertung fließen die vier besten Ergebnisse aus fünf Läufen ein. Gewertet werden die Rennen nach dem Punkteschema der original Craftsman Truck Series wie folgt:

1. Platz 2. Platz 3. Platz 4. Platz 5. Platz 6. Platz 7. Platz 8. Platz 9. Platz 10. Platz
180 Punkte 170 Punkte 165 Punkte 160 Punkte 155 Punkte 150 Punkte 146 Punkte 142 Punkte 138 Punkte 134 Punkte
11. Platz 12. Platz 13. Platz 14. Platz 15. Platz 16. Platz 17. Platz 18. Platz 19. Platz 20. Platz
130 Punkte 127 Punkte 124 Punkte 121 Punkte 118 Punkte 115 Punkte 112 Punkte 109 Punkte 106 Punkte 103 Punkte
21. Platz 22. Platz 23. Platz 24. Platz 25. Platz 26. Platz 27. Platz 28. Platz 29. Platz 30. Platz
100 Punkte 97 Punkte 94 Punkte 91 Punkte 88 Punkte 85 Punkte 82 Punkte 79 Punkte 76 Punkte 73 Punkte

Wie immer gilt: Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten!!
Die endgültige Zulassung des Fahrzeugs obliegt am Renntag der Rennleitung.
Verstöße gegen das obenstehende Reglement werden mit Disqualifikation geahndet!


Ansprechpartner und Serienverantwortliche

Design- und Teilnahmefragen: Uwe Frühbauer
Reglementfragen: Uwe Frühbauer, Franz Ofner
Serienverantwortliche: Uwe Frühbauer, Franz Ofner, Peter Neumeier

Uwe Frühbauer (uwe.fruehbauer@src-poering.de) Franz Ofner (franz.ofner@src-poering.de) Peter Neumeier (peter.neumeier@src-poering.de)


© SRC Pöring 2007