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Jetzt ein paar Zeilen zum ersten Rennen. 6 Minuten
pro Spur standen auf dem Programm. Den ersten technischen Defekt
der Saison, darf sich das Team Klaus auf die Fahnen schreiben.
Ausgerechnet im Qualifying verhedderten sich die Motorkabel im
Getriebe was das eigentlich schnelle Fahrzeug in die letzte Startgruppe
zurückwarf. Auch mehrere unverschuldete Abschüsse im
Rennen machten den Saisonstart nicht besser. Am Ende reichte es
nur für eine 13. Position. Da geht beim nächsten Lauf
bestimmt mehr. Neueinsteiger Dieter Mühlmann zeigte in seinem
allerersten Rennen dass auf alle Fälle viel Gefühl im
Zeigefinger steckt. Die Abflüge hielten sich in Grenzen,
die eine oder andere schnelle Runde war auch dabei, es fehlt nur
noch etwas an Konstanz und Geschwindigkeit. Das dürfte sich
aber im Laufe der Saison schnell ändern. Platz 17 in der
Endabrechnung. Artur Hollerith, der eigentlich mit einem Porsche
956 "Racing" antreten wollte, aber ein kleines Lackiertechnisches
Problem hatte ;-) griff auf seinen alten Jaguar aus der letzten
Saison zurück und war damit flott unterwegs. Er sicherte
sich damit den 6. Platz im Ziel. Michi Wilke, der Vorjahresmeister,
dessen Porsche erst am Nachmittag verhochzeitet wurde, hatte etwas
mit dem Fahrverhalten seines Fahrzeuges zu kämpfen. Ein für
Wilke Verhältnisse ungewohnter 7. Platz mit acht Runden Rückstand
auf die Spitze war das Ergebnis. Der fehlende Speed dürfte
aber in der Wilke Technikabteilung schnell gefunden werden. Überhaupt
war es ein Genuss, der letzten Startgruppe zuzusehen.

Thomas Müller, Rudi Kopp, Michi Huber und
Pepe Schnack hießen die Protagonisten. Vom Start weg ca.
über 2 ½ Stints lagen die vier innerhalb einer Runde.
Das war Racing pur. Erst danach wurden die Abstände etwas
größer. Pepe, der lange Zeit wie der Gewinner des Rennens
aussah, schien den Favoritendruck nicht über das ganze Rennen
standhalten zu können. Die Abflüge häuften sich,
der Abstand nach vorne wurde größer. Am Ende reichte
es nur für Bronze.
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Ähnlich verhielt es sich bei
Michi Huber. Sein Porsche der ein super ruhiges Fahrverhalten
hatte zog leise seine Bahnen. Doch die Fehler häuften sich,
so dass am Ende nur der 4. Rang übrig blieb. Genau entgegen
gesetzt verlief das Rennen für Rudi Kopp und Thomas Müller.

Am Anfang noch etwas abgeschlagen
konnte Müller seinen alten Sauber C9 AEG aufs zweite Stockerl
stellen und für Rudi Kopp sprang der erste BSCC Sieg heraus.
Dazu sei ihm nochmals herzlichst Gratuliert an dieser Stelle.
Mazfred's neuer Mazda 787 ArtsSports lies noch etwas Speed vermissen,
was aber an einer etwas zögerlichen Getriebeübersetzung
zuzuschreiben war. Die Kiste lag ansonsten aber gut auf der Bahn
(die ersten drei Turns komplett ohne Abflug). Nur im letzten Stint
kam wohl etwas die Nervosität zum tragen und zwei - drei
90 Grad Quersteher störten den Rennablauf. Immerhin reichte
es für Platz 11. Auf Platz 12 kam Horst Rummelt ins Ziel,
der lange Zeit gehofft hatte sein erklärtes Rennziel "Hauptsache
vor Mazfred" zu erreichen. Fast hätte es auch geklappt,
aber eine nicht ausgerufene Chaosphase und ein damit verbundener
längerer Einsetzvorgang verhinderte dies. Franz Ofner der
eigentlich auf einem neu aufgebauten Toyota 88C "Minolta"
antreten wollte musste aus lackiertechnischen Gründen nochmals
auf das Altfahrzeug Toyota 88 CV "Minolta" zurückgreifen.
Es reichte am Ende für einen guten fünften Platz.
Auf alle Fälle war das ein
Saisonauftakt der Lust auf mehr macht. Ich freue mich auf alle
Fälle schon sehr auf den zweiten Lauf. Dann gibt's vielleicht
noch ein paar weitere Neufahrzeuge, Herrmann's NewMan Porsche
und Ofner's neuer Minolta. Wird Uwe Frühbauer's neuer Nissan
dann auch auf der Bahn stehen und vor allem er hinter dem Reglerpult.
Wir werden es erfahren.
Grüße aus der Boxengasse.
Mazfred
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