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avarian SportsCar Challenge 2009

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Rennbericht vom 27.03.2009


Powerpoint Grand Prix 250

Zum ersten mal trat der BSCC Tross bei Powerpoint in Neufahrn, zum 3. Lauf zur BSCC 2009, an. Der Trainingsabend am Dienstag vor dem Rennen war bereits gut besucht, da für die meisten Fahrer die Strecke in Werner Lorenz' Powerpoint absolutes Neuland war. Werner kündigte schon an, dass mit den schnellen BSCC Boliden auf alle Fälle der bisherige Streckenrekord deutlich fallen würde, da die Strecke bisher hauptsächlich von Fahrzeugen in 1/32 und 1/28 (Mini-Z) unter die Räder genommen wurde. Fast die Hälfte der Rennteilnehmer nutzte den Trainingsabend. Der 4-spurige Carreratrack ließ zu Anfangs noch etwas an Grip vermissen, welcher sich allerdings bei fleissigen Trainingsrunden flott aufbaute. Der Track an sich benötigt zu Anfangs etwas Training, man kann sich allerdings relativ schnell auf die Streckenführung einschiessen. Insgesamt muss man sagen, eine tolle Strecke die super zu befahren ist, aber durchaus auch seine Tücken hat.  

Die Geschwindigkeit ist jedoch auf dem ganzen Kurs relativ hoch, was bei einigen Fahrern bereits am Trainingsabend Erinnerungen an den 2008er BSCC Lauf auf der Spiros Bahn wach werden lies. Die Bestzeit am Trainingsabend brannte dann Michi Wilke mit seinem Kouros Mercedes C9 mit einer 6,640 in die weisse Spur................


Am Renntag, Freitag den 27.03.2009, trafen dann ab 18:00 Uhr die ersten Renntransporter in Neufahrn ein. Aus dem Transporter von Eichberg Motorsport wurde ein völlig neu aufgebautes Fahrzeug geschoben, ein Porsche 962C "Shell", das Training wurde noch mit dem Altfahrzeug (Porsche 962C FromA) bestritten. Streckenbetreiber Werner Lorenz holte seinen alten Porsche 962C "Rothmans" aus der Box, um ebenfalls in das Renngeschehen einzugreifen. Insgesamt 17 Fahrer traten zum Rennen an. Für das Catering zeichnete sich Werner's Frau (Sorry, mir ist leider der Name entfallen) verantwortlich. Die Mäuler der hungrigen Racer wurden mit fantastischen Spaghetti Bolognese gestopft und bestens mit Speisen und Getränken von Frau Lorenz versorgt. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank dafür.

 

Ole Eichberg kämpfte im Training vor dem Rennen noch verzweifelt mit den Fahreigenschaften seines frisch aus dem Shop gerollten Boliden. Doch kräftiges Schrauben bis zum Rennstart konnte das bockige Gerät noch etwas auf den richtigen Weg bringen. Mazfred Herklotz flog im Training im Kreisel kräftig ab und schlug mit dem Heck mächtig in die Bande.

Der 767B legte daraufhin beleidigt seinen Heckflügel samt Halterung ab. Damit hatte die Boxencrew gleich mal etwas zu schrauben. Die Zeit wurde auch gleich genutzt um nochmals einen frischen Satz Hinterräder aufzuziehen. Piet Bergers Mercedes C9 verteilte ebenfalls wieder ein paar Kleinteile über die Strecke, hier sollte man sich im Shop mal überlegen, ob nicht doch ein anderer, bzw. etwas mehr Kleber notwendig ist.


Gegen 21 Uhr fiel dann endlich die Checkered Flag. Es waren 7 Minuten je Spur angesagt. Die technische Abnahme musste Überstunden machen, da Sepp Hartmann auffiel, dass sein Bolide noch im Slotkoffer steht, statt im Parc Fermé................. Die englische Equipe von Hollerith Motorsport hatte wenig Glück in diesem Rennen. Der Jaguar XJR 8 LM war durchaus schnell (Beste Rundenzeit 6,857), aber dem Fahrer (dessen Name mir dezent entfallen ist) fehlte es an der notwendigen Konzentration und am Gefühl im Finger. Dies endete damit, dass in der Spitzkehre am Ende der Start-Ziel Geraden ein Schrotthäufchen gebildet wurde, auf dem die abgefahrenen Jaguarteile gesammelt wurden.

Das Ende vom Lied war, dass der Fahrer völlig entnervt nach etwas über dreiviertel Fahrzeit aufgab (Platz 17). Am Tag darauf lag er vermutlich in der Praxis des Psychiaters seines Vertrauens und machte sich Gedanken zum Thema "Abwrackprämie".

 

"Lädschenbräu" Racing Lausser kämpfte mit herausrutschenden Schleiferkabeln, was nicht nur die Streckenposten sondern auch die Boxenmannschaft mächtig beschäftigte. Armin hielt jedoch mit seinem Alteisen tapfer bis zum Fallen der Zielflagge durch (Platz 16).

Das Toyota Team um Hermann Weihmann hatte zwischen Dienstagstraining und Rennen den fatalen Fehler begangen die Schleifer zu wechseln, ohne dies am Renntag nochmals testen zu können. Der Fahrer traf erst nach Trainingsende am Racetrack ein. Die Schleifer stellten sich als zu hart heraus und sorgten dafür, dass der Fahrer kräftig am Regler zu kämpfen hatte um den Boliden in der Spur zu halten, was leider oft genug nicht gelang (Platz 15). Uwe Frühbauer's Fahrt war die fehlende Trainings und Abstimmungszeit deutlich anzusehen, der Heckflügel wurde in einer Notoperation von der Boxencrew nach Reglement auf das Heck gepowertaped. Am Ende Platz 14.


Eine unspektakuläre Fahrt zeigte Udo Hobel auf seinem Jaguar XJR 12 Suntec.Der Bolide lässt jedoch noch etwas an Speed vermissen. Es reichte nur für Platz 13. Trainingstier und Rookie Veit Klaus auf einem Mazda 787B aus dem Hause RoTeRa, fällt immer wieder durch seine ruhige Fahrweise mit wenigen Abflügen auf. Sollte jedoch dann doch einmal der Bolide dem Slot entgleiten, schallt dem Streckenposten die Spurfarbe relativ energisch entgegen und verdeutlicht dem Einsetzer "Mach hin Mann !!!!".

Immerhin Platz 12 im Ziel. Der Porsche 962C von Ole Eichberg lag im Rennern etwas besser im Slot und der Fahrer konnte das Rennen etwas ruhiger als erwartet angehen lassen. Das Team wird bestimmt bis zum nächsten Rennen das eine oder andere Zehntel aus dem Boliden kitzeln, damit es auch zu einer besseren Platzierung als den 11. Platz reicht. Den ersten halben Turn benötigte Mazfred Herklotz um mehr Konzentration und etwas Ruhe in seine Fahrweise zu bringen. Da war der Rückstand durch viele Abflüge jedoch schon gut aufgebaut und in den folgenden Turns auch nicht mehr aufzuholen.

Der 767B von RotaryTechnologyRacing ist auf alle Fälle für mehr als Platz 10 gut. Werner Lorenz konnte den Heimvorteil nicht ganz ausnutzen, der Rothman's Porsche fuhr auf Platz 9 ins Ziel.

Franz Ofner aus dem Team Toyota Racing for Anzing setzte das erste selbstreparierende Auto ein.

 

 

 

Der Heckflügel, der nach einem heftigen Crash schräg über dem Fahrzeugheck stand, nahm während des Rennen's, just in jenem Augenblick, als die Rennleitung die schwarz/orange Sicherheitsreparaturflagge zücken wollte seine ursprüngliche Position wieder ein.

Die Aerodynamik war wieder hergestellt, der Hobel lief wieder ganz gut, Platz 8. Die Rennleitung ist derzeit noch am Prüfen ob da alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Andi Lentfellner (Platz 7) und Sepp Hartmann (Platz 6) waren eher unspektakulär, solide unterwegs.Rudi Kopp, für den der Powerpoint Kurs quasi auch als Heimstrecke gelten darf jagte seinen Toyota 88C äußerst flott ums Geläuf und sicherte sich den 5. Platz. Allerdings trug der Bolide auch ein paar Schäden davon. Da dürften ein paar Klebearbeiten im Frontbereich, bis zum nächsten Lauf notwendig sein. An einen Fahrer kam jedoch niemand ran. Der dreimalige BSCC Meister Michael Wilke deklassierte den Rest des Feldes. Thomas Müller musste Michi Wilke mit viereinhalb Runden Vorsprung ziehen lassen. Auf Platz 3 kam Piet Berger mit eineinhalb Runden Rückstand auf Thomas Müller ins Ziel. Karl Daamen, der den 2. Lauf aussetzen musste, konnte sich mit seinem Momo 962C (alt aber gut) als schnellster nicht Mercedes C9 Fahrer auf den vierten Platz vorfahren. Die Mechaniker daheim im Shop arbeiten noch fleißig an der Fertigstellung des neuen Einsatzfahrzeuges, ein Jaguar XJR-9 "Castrol". Michi Wilke legte damit den Grundstock für seinen 4. BSCC Titel.

 


So neigte sich ein klasse Rennabend zu Ende. Ich hoffe, dass wir noch öfter Rennen auf dieser fantastischen Speedstrecke bei Werner austragen können. Der vierte Lauf zur BSCC 2009 findet dann am 24. April in den Räumlichkeiten von Hotslot Munich statt.

Es wird der erste BSCC Lauf auf der neuen Bahn der Hotslotter sein. Im Gegensatz zur Powerpoint Strecke dürften jedoch schon die meisten BSCC Teilnehmer Erfahrungen auf dieser Strecke gesammelt haben, zum Beispiel beim GT2 Langstrecken Event.

 

 

See you at the track ;-)

Mazfred

 


Rudi´s Garage ....

 

Bauch einziehen meine Herren, die Presse ist vor Ort ...

 

 

 

 

 


3. Rennen 27.03.2009 - Powerpoint Neufahrn - ( 7 Minuten pro Spur)
Platz Fahrer Fahrzeug
Runden
Rückstand Erster
Rückstand Nächster
Punkte
1
Michi Wilke Mercedes C9
244,57
-
-
20
2
Thomas Müller Mercedes C9
240,05
4,52
-
18
3
Piet Berger Mercedes C9
238,52
6,05
1,53
16
4
Karl Daamen Porsche 962
235,68
8,89
2,84
14
5
Rudi Kopp Toyota 88C
235,18
9,39
0,50
12
6
Sepp Hartmann Porsche 956
229,61
14,96
5,57
11
7
Andi Lentfellner Mercedes C9
227,83
16,74
1,78
10
8
Franz Ofner Toyota 88 C-V
227,82
16,75
0,01
9
9
Werner Lorenz Porsche 962C
226,19
18,38
1,63
8
10
Manfred Herklotz Mazda 767B
225,87
18,70
0,32
7
11
Ole Eichberg Porsche 962
223,18
21,39
2,69
6
12
Veit Klaus Mazda 787B
221,74
22,83
1,44
5
13
Udo Hobl Jaguar XJR 12
221,36
23,21
0,38
4
14
Uwe Frühbauer Toyota 88 C-V
219,93
24,64
1,43
3
15
Hermann Weimann Toyota 84 C Tom's
205,36
39,21
14,57
2
16
Armin Laußer Porsche 962C
188,92
55,65
16,44
1
17
Artur Hollerith Jaguar XJR 8 LM
184,00
60,57
4,92
0