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| Rennbericht vom 3. Rennen am 23.03.2007 |
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| Onkel TOM's Hütte oder the really
Hot Slot ...... |
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| Tachi Oiwa Motor Sport,
besser bekannt als TOM's Toyota. Dieser Name dürfte in Japan
in etwa den Klang haben wie bei uns AMG oder Schnitzer. 1974 vom
ehemaligen Toyota Werksfahrer Nobuhide Tachi und dem für den
Verkauf von Motorsport Performance Teilen zuständigen Kiyoshi
Oiwa gegründet, begann man mit starker Unterstützung von
Toyota Motorsport zu betreiben. Bereits ein Jahr später wurde
man als offizieller Tuning Partner von Toyota anerkannt. Bereits
seit dieser Zeit betreibt man Motorsport und versorgt ebenso die
Toyota Straßenfahrzeuge mit Tuning Zubehör. Man betrieb
Motorsport in allen Varianten, Tourenwagen, Formel 3, Formel 3000
bis hin zu den großen Sport Prototypen der Gruppe C. 1987
gründete man ein Tochterunternehmen in England, um auch im
Europäischen Raum Tuningteile zu verkaufen und die Motorsportaktivitäten
ausweiten zu können. |
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Seit dieser Zeit, traten sie auch als offizielles
Toyota Werksteam auf den Rennstrecken dieser Welt auf. Viele Rennfahrer
zieht es nach Japan, um die härteste aller Motorsportschulen
zu durchlaufen, die Japanische Formel 3. Für das TOM's Team
starteten z.B. Tom Kristensen (Meister 1993), Michael Krumm (Meister
1994), Pedro del la Rosa (Meister 1995), Tom Coronell (Meister
1997) und Peter Dumbreck (1998). Auch 2007 ist man im Motorsport
wieder sehr aktiv. In der Japanischen Super GT Serie setzt man
einen Lexus SC430 ein, am Steuer neben dem Japaner Juichi Wakisaka
ein Deutscher: Andre Lotterer. Beim ersten Lauf 2007 in Suzuka,
hat es leider nur für einen 7. Platz gereicht. In der BSCC
2007 werden zwei Gruppe C Renner aus dem Hause TOM's Toyota eingesetzt.
Der 84C von Franz Ofner und der 88C von Karl Daamen.
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Zeit: 23. März 2007, ab 18:00
Uhr
Ort: Racetrack HotSlot Munich
Catering: Wurstsalat, Brot, Bretzen, Kuchen
Teams: 21
Startaufstellung: Nach dem letzten Zieleinlauf in Pöring
Laufdauer: 5 Minuten pro Spur |
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Startgruppe 1: Claus Aschenbrenner
(Mazda 787B/Team Wilke), Ole Eichberg (Porsche 962C FromA), Peter
S. Vornehm (Porsche 962C CocaCola), Thomas Müller (Mercedes
C9 SAT Additive) und Peter Berger (Porsche 962C Repsol).

Während der erste Lauf bereits läuft
kommt etwas Unruhe bei der Rennleitung auf. Laut Mazfred's Fahrerliste
mit 21 Fahrern müsste es sich bei dieser Gruppe um eine 5er
Gruppe handeln, laut Zeitnahme ist es jedoch nur eine 4er Gruppe.
Da hat wohl der Rennleiter, dessen Name mir soeben entfallen ist,
beim erstellen der Starterliste jemanden vergessen. Also mußte
dieser erste Lauf wiederholt werden. Piet Berger startet am besten,
gefolgt von Thomas Müller, Ole Eichberg und Peter S. Vornehm.
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Eingangs der Start Ziel Geraden meint es Eichberg
etwas zu gut und reisst Vornehm's Porsche mit ins grüne verderben.
Nachdem sich auch Müller einen Ausrutscher ins Grün
leistet kann Eichberg P2 einnehmen. Müller ist jedoch mit
seinem C9 flott unterwegs und kann die verlorene Zeit wieder gut
machen und an Eichbergs FromA Porsche wieder auf P2 vorbeigehen.
In Runde 30 wird Full Course Red ausgerufen, weil Müller's
C9 den direkten Weg durch Vornehm's Porsche wählt und dabei
das Domino's Pizza Brett vom CocaCola Porsche mitnimmt. Thomas
Müller will auf seiner Spur etwas Strom sparen und entscheidet
sich dafür seinen C9 auf der Nachbarspur mitfahren zu lassen.
Da dies jedoch den Fahrzeugen im Slotracingsport selten gut bekommt,
wird "Doppelt" ausgerufen und der Strom auf der kompletten
Bahn gespart. Claus Aschenbrenner hat in der Zwischenzeit der
Ehrgeiz gepackt, die schnellste Rennrunde in die Bahn zu glühen
und brennt mit Begeisterung eine 8,494 in die Bahn. Diese Zeit
sollte jedoch bei weitem nicht für die schnellste Rennrunde
reichen. Diese knallte Michael Wilke später mit einer 8,345
in die Bahn. So kam diese Gruppe in folgender Reihenfolge ins
Ziel: Claus Aschenbrenner (Gesamtplatz 3, bleibt als Gastfahrer
jedoch ohne Punkte) vor Peter Berger (3.) Thomas Müller (10.),
Ole Eichberg (12.) und Peter S. Vornehm (14.).
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Startgruppe 2: Horst Rummelt (Jaguar XJR-12
Silk Cut), Hermann Weimann (Porsche 962C Primagaz), Artur Hollerith
(Mercedes C9 Kouros) und Armin Lausser (Porsche 962C Löwenbräu).
Hollerith gibt vom Start weg die Pace vor und übernimmt P1.
Weimann und Lausser verstricken sich in einen Rundenlangen Parallelflug,
bis der Druck auf Hermann zu groß wird und er seinen Porsche
in die Leitschienen knallt. Rummelt läßt es mit seinem
Jaguar etwas vorsichtiger angehen. Als sich Artur Hollerith einen
Abflug leistet, kann Armin Lausser auf P1 vorbeigehen. Auf der
weißen Spur unterwegs holt Hollerith eine Flasche Doppelherz
heraus und kann sich wieder auf P1 an Lausser vorbei schieben.
Lausser wird die Verfolgung nicht leicht gemacht und es heißt
Nerven behalten bei rundenlangen Parallelflügen mit Rummelt
und Weimann.
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Armins Nerven halten jedoch Stand und kann somit
P2 retten.
Nach fallen der Zielflagge sah die Reihenfolge so aus: Artur Hollerith
(13.) vor Armin Lausser (15.), Hermann Weimann (18.) und Horst
Rummelt (20.).
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Startgruppe 3: Mazfred Herklotz (Mazda
787B Renown), Artur Huber (Porsche 956 Canon), Andi Lentfellner
(Porsche 962C Blaupunkt) und Peter Neumeier (Porsche 962C Kenwood).

Artur Huber kann vom Start weg die Führung in dieser Gruppe
übernehmen, er hat in diesem Rennen seinen Porsche wesentlich
besser im Griff als im letzten Lauf. War jedoch manchmal auch
etwas kompromißlos unterwegs. Unter anderem versuchte er
auch einmal Mazfred's Mazda Huckepack zu transportieren, was jedoch
nicht lange gut ging. In der Anfangsphase kann ihm Peter Neumeier
noch einigermaßen folgen, verliert aber dann nach und nach
Konstanz.Ein spannender Zweikampf mit Aufholjagten entwickelt
sich zwischen Herklotz und Neumeier,
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der zu beider Überraschung zugunsten Mazfred's
Mazda ausgeht. Tja, sorry Don Petro aber auch in der detailierten
Auswertung ist keine Auffälligkeit zu sehen, da haben wir
uns wohl beide getäuscht. Lentfellner war nicht wirklich
begeistert vom Fahrverhalten seines Porsches und konnte die Pace
seiner Mitstreiter nicht mitgehen. Unter anderem mußte er
auch wieder einmal Bekanntschaft mit einem orange-grünen
Mazda machen, der gerade im Zweikampf mit dem Kennwood Porsche
war (Schön langsam wird's mir richtig peinlich.....) . So
kam diese Gruppe wie folgt ins Ziel: Artur Huber (9.) vor Mazfred
Herklotz (16.), Peter Neumeier (17.) und Andi Lentfellner (19.).

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Startgruppe 4: Karl Daamen (Toyota 88C
Denso), Franz Ofner (Toyota 84C Tom's), Tobias Münchberger
(Porsche 956 Momo) und Gerd Münchberger (Porsche 956 Newman).

Karl Daamen ergriff gleich mal vom Start weg die Flucht nach vorne
um dem Unheil im Hinterfeld zu entgehen. Brüderlich folgte
Ofners Toyota seinem jüngeren Tom's Bruder, während
die Münchbergers, der Sohne vor dem Vater den Schluß
bildeten. Ofner kürzte gleich einmal die Busstop Schikane
auf der gegenüberliegenden Geraden ab, fand jedoch den Weg
in den Slot nicht mehr.
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Immer wieder ein paar Ausrutscher sorgten dafür,
daß Ofners 84er Toyota auf P4 absackte. Durch tapferen Reglereinsatz,
kann sich Franz Ofner jedoch wieder auf P3 vorarbeiten. Für
Junior Münchberger reicht es jedoch nicht mehr ganz. Drei
sehr ungünstige Abflüge auf dem Bergabstück zur
Brücke hin kosten Gerd Münchberger viel Zeit, da an
dieser Stelle der Einsetzer einen weiten Weg zurücklegen
muß. So war am Ende Karl Daamen vorne und freute sich sehr
über seinen ersten Saisonsieg.

Tobias Münchberger (7.) kam vor Franz Ofner (8.) und Gerd
Münchberger (11.) ins Ziel.
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Startgruppe 5: Peter Brand (Mercedes C9
AEG), Uwe Frühbauer (Toyota 88C-V Taka-Q), Michael Wilke
(Nissan R89C FromA) und Martin Arnold (Mercedes C9 ST).

Gleich kurz nach dem Start bietet Peter Brand Uwe's Toyota seine
Hilfe an und möchte ihn ebenfalls Huckepack mitnehmen. Der
Gripp auf dem C9 läßt jedoch zu wünschen übrig,
Uwe nimmt die Mitfahrgelegenheit nicht wahr. Michael Wilke leistet
sich einen seiner seltenen Abflüge, während Claus als
Einsetzer gerade seinen Tiefpunkt erreicht hat und etwas träge
reagiert. Macht jedoch nix, da der erste Turn gerade beendet war.
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Der Lauf wird geprägt von einem Zweikampf
zwischen Frühbauer und Brand. Durch einen Abflug seitens
Frühbauer, kann sich Brand auf P3 vorbeischieben. Martin
Arnold muß nach einer Doppelt-Mitfahrt seine Schleifer wieder
Ordnung bringen, was viel Zeit kostet und Ihn auf P4 zurückwirft.
Unterdessen fliegt Brand ab und muß Frühbauer vorbeiziehen
lassen. Peter Brand versucht verzweifelt an Frühbauer heran
zu kommen, hat aber nicht genügend Reserven. Als sich wiederum
Frühbauer einen Abflug leistet, kann Brand vorbei ziehen.
Ca. 1,5m trennen jetzt die beiden. Beim Start zum 4. Gruppenlauf
legt Uwe Frühbauer einen Turbostart hin und kann sich bis
auf eine Wagenlänge an Brand's Mercedes heranschieben. Rundenlang
treiben die beiden ihre Gruppe C Boliden in diesem Abstand um
den Kurs. Letztendlich schafft es Frühbauer doch an Brand
vorbei zu ziehen, und etwas Abstand zu gewinnen. Am Ende kommt
Michael Wilke (2.) vor Uwe Frühbauer (4.), Peter Brand (5.)
und Martin Arnold (6.) ins Ziel.

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| Durch seinen 2. Platz, kann Michael
Wilke die Führung an der Tabellenspitze mit 54 Punkten alleine
übernehmen. Auf Platz 2 folgt Uwe Frühbauer mit 50 Punkten
und Peter Brand mit 44 Punkten. Drei verschiedene Sieger bei den
ersten drei Rennen dieser Saison. Ich hoffe dieser Trend hält
auch weiterhin an, damit es bis zum letzten Lauf spannend bleibt.
Wir werden sehen, was die nächsten drei Rennen noch an Überraschungen
parat haben.
Grüße aus der Boxengasse.
Euer Mazfred.
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3. Rennen 23.03.2006
- Hot Slot Munich - ( 5 Minuten pro Spur )
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| Platz |
Fahrer |
Fahrzeug |
Runden
|
Rückstand Erster
|
Rückstand Nächster
|
Punkte
|
|
1
|
Karl Daamen |
Toyota 88 C |
139,51
|
-
|
-
|
20
|
|
2
|
Michael Wilke |
Nissan R89C |
138,37
|
1,14
|
-
|
18
|
|
(3)
|
Claus Aschenbrenner |
Mazda 787B |
138,07
|
1,44
|
0,30
|
Gast
|
|
3
|
Peter Berger |
Porsche 962 C |
137,78
|
1,73
|
0,31
|
16
|
|
4
|
Uwe Frühbauer |
Toyota 88C-V |
134,80
|
4,71
|
2,98
|
14
|
|
5
|
Peter Brand |
Mercedes C9 |
134,75
|
4,76
|
0,05
|
12
|
|
6
|
Martin Arnold |
Mercedes C9 |
133,52
|
5,99
|
1,23
|
11
|
|
7
|
Tobias Münchberger |
Porsche 962 |
132,13
|
7,38
|
1,39
|
10
|
|
8
|
Franz Ofner |
Toyota 84C |
131,75
|
7,76
|
0,38
|
9
|
|
9
|
Artur Huber |
Porsche 956 |
131,37
|
8,14
|
0,38
|
8
|
|
10
|
Thomas Müller |
Mercedes C9 |
130,79
|
8,72
|
0,58
|
7
|
|
11
|
Gerd Münchberger |
Porsche 956 |
129,37
|
10,14
|
1,42
|
6
|
|
12
|
Ole Eichberg |
Porsche 962 |
129,08
|
10,43
|
0,29
|
5
|
|
13
|
Artur Hollerith |
Mercedes C9 |
128,50
|
11,01
|
0,58
|
4
|
|
14
|
Peter Vornehm |
Porsche 962 |
127,78
|
11,73
|
0,72
|
3
|
|
15
|
Armin Lausser |
Porsche 962 C |
126,23
|
13,28
|
1,55
|
2
|
|
16
|
Manfred Herklotz |
Mazda 787 B |
125,71
|
13,80
|
0,52
|
1
|
|
17
|
Peter Neumeier |
Porsche 962 C |
125,36
|
14,15
|
0,35
|
0
|
|
18
|
Hermann Weimann |
Porsche 962 |
123,87
|
15,64
|
1,49
|
0
|
|
19
|
Andi Lentfellner |
Porsche 962 C |
123,69
|
15,82
|
0,18
|
0
|
|
20
|
Horst Rummelt |
Jaguar XJR |
119,81
|
19,70
|
3,88
|
0
|
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